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Die Lebensqualität von Patienten und Angehörigen erhalten und verbessern  sind maßgebliche Ziele der Palliativund Hospizarbeit im Juliusspital. Die Würzburger Stiftung engagiert sich seit 2001 auf diesem Gebiet und hat sich in den vergangenen Jahren zu einem palliativmedizinischen Zentrum in Unterfranken entwickelt.

2001 nahm das Krankenhaus der Stiftung die erste Palliativstation Unterfrankens mit neun Einzelzimmern in Betrieb und ergänzte sie im November 2008 um eine zweite Station mit sechs Betten. Damit stellt das Juliusspital aktuell die größte Palliativeinheit im Regierungsbezirk Unterfranken.

Parallel dazu betreibt die Stiftung seit 2001 eine Akademie für Palliativmedizin, Palliativpflege und Hospizarbeit. Dort werden Spezialwissen zur Palliativmedizin und konkrete Erkenntnisse aus der ambulanten und stationären Arbeit an das Fachpersonal sowie an Interessierte weiter gegeben. Die Akademie ist - neben München, Nürnberg und Bamberg - eine von vier Fortbildungseinrichtungen dieser Art in Bayern. Die ständig wachsende Nachfrage aus Deutschland und den Nachbarstaaten zeigt die Wichtigkeit der Themen Palliativmedizin und Hospizarbeit. Darüber hinaus liegt ein großer Schwerpunkt in der Diskussion ethischer Fragen.

Ab 2005 richtete die Stiftung einen ambulanten Palliativdienst ein, der ab November 2010 zu einem kompletten ärztlichen und pflegerischen 24-Stunden-Bereitschaftsdienst erweitert werden konnte. Seine Mitarbeiter betreuen von schwerer und nicht heilbarer Krankheit Betroffene rund um die Uhr an 365 Tagen.

Als vierte Säule des am Juliusspital Würzburg etablierten Palliativzentrums baut die Stiftung Juliusspital Würzburg ab 2012 in der Sanderau ein stationäres Hospiz. Dieses wird im Sommer 2013 den Betrieb aufnehmen und ist die konsequente Weiterentwicklung des Engagements der Stiftung Juliusspital auf dem Gebiet der Palliativ- und Hospizarbeit und eine besondere Akzentuierung des Stiftungsauftrages.