Der Chefarzt der Abteilung für Urologie verfügt über zwei Jahre Weiterbildungsermächtigung zum Facharzt für Urologie (WBO 1993 und WBO 2004). Während dieser zwei Jahre Weiterbildung werden der Kollegin/dem Kollegen die Basiskenntnisse der Urologie vermittelt. Sie/Er ist dann in der Lage, die Routinefälle durch Anamnese, klinisch-urologischen Befund, Sonographie, Röntgenuntersuchungen inkl. spezieller urologischer Radiologie abzuklären. Dies beinhaltet auch das Katheterisieren der Harnblase durch die Harnröhre und vom Bauch her (supra-pubischer Zugang), das Spiegeln der Harnröhre und der Harnblase, Einlegen/ Entfernen von Harnleiterschienen. Nach den zwei Jahren soll sie/er die konventionelle Ultraschalluntersuchung des Urogenitaltraktes (Nieren, Blase, Retroperitonealraum, Skrotalinhalt, Penis) beherrschen. Sie/er sollte Kenntnisse haben in der transrektalen Sonographie der Prostata und in der Farbdoppleruntersuchung der Urogenitalorgane.
In diesen zwei Jahren der Weiterbildung wird sich die Kollegin/der Kollege die Grundlagen aneignen, die bei der Behandlung von Steinerkrankungen, Infektionen und bösartigen Erkrankungen notwendig sind. Dies beinhaltet die Antibiosebehandlung, die Chemotherapie und die Stellung der Indikation von Routine-OPs. Zudem werden als „Schnitt-Operationen“ insbesondere Eingriffe im Bereich des (männlichen) Genitale erbracht.
Die Weiterbildungsstelle eignet sich besonders für eine angehende Urologin/einen angehenden Urologen und ist als Vollzeitstelle eingerichtet. Bewerbungen richten Sie bitte entweder an den Chefarzt Herrn Dr. Heller persönlich oder an Frau Roth, Leiterin des Fachbereichs 4.4, Personal der Stiftung.
Zudem besteht für Medizin-Studenten ab dem 4. Semester die Möglichkeit der Famulatur in der Urologie. Interessenten vereinbaren bitte einen Vorstellungstermin über das Sekretariat, Frau B. Meyer, bei Herrn Chefarzt Dr. Heller.