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Unfälle

In der interdisziplinären Notaufnahme werden durch die Abteilung für Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie alle Arten von Unfallverletzungen in jedem Lebensalter therapiert. Hierbei reicht das Versorgungsspektrum von leichten Verletzungen bis hin zum schwerstverletzten Unfallopfer.

Als zertifiziertes regionales Traumazentrum ist das Juliusspital Würzburg durch die Unfallversicherungsträger (Berufsgenossenschaften, Unfallkassen) auch zur Behandlung von  Arbeitsunfällen jeglicher Art ermächtigt (sog. §6 Zulassung bzw. Zulassung zum Verletzungsartenverfahren der Berufsgenossenschaften). Durch eine enge Kooperation mit den Unfallversicherungsträgern sind die notwendigen Voraussetzungen für eine zügige Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess gegeben. Hierzu verfügt die Klinik zudem über einen eigenen Sozialdienst, so dass die Rehabilitationsmaßnahmen bereits während der Genesungsphase eingeleitet werden und die Patienten, falls notwendig, ohne Zeitverzögerung in eine Reha-Klinik entlassen werden können.

In der Notfallambulanz können kleinere Verletzungen (Schnittwunden, Gelenkverrenkungen, unkomplizierte Knochenbrüche etc.) direkt ambulant behandelt werden. Bei schwerwiegenderen Verletzungen ist eine sofortige stationäre Aufnahme zur operativen Versorgung und ggf. intensivmedizinischen Behandlung gewährleistet. Hierzu stehen der Chirurgischen Abteilung  acht Betten auf der hochmodernen Intensivstation zur Verfügung.

Lebensgefährlich verletzte Patienten (Mehrfachverletzte bzw. polytraumatisierte Patienten) werden direkt in unserem modern ausgestatteten Schockraum aufgenommen und erstversorgt. Neben der Stabilisierung lebensnotwendiger Körperfunktionen kann der Patient zeitgleich weitere Untersuchungen erhalten und dann bedarfsweise einer operativen Therapie zugeführt werden.


Schockraum des Juliusspitals


Der moderne Computertomograph des Juliusspitals


Jeder Operationssaal ist mit einem Computerterminal ausgestattet, an dem alle Röntgen- und Schnittbildaufnahmen der Patienten betrachtet und ausgemessen werden können.

Zur Diagnostik verfügt das Juliusspital über ein leistungsfähiges Ultraschallgerät, eine digitale Röntgenanlage mit digitaler Bildarchivierung, einen modernen Computer- und Kernspintomographen. Falls es das Verletzungsmuster erfordert, können so innerhalb weniger Minuten Schnittbilder vom gesamten Körper angefertigt werden. Die angefertigten Röntgen- und Schnittbildaufnahmen werden durch die digitale Bildarchivierung (PACS-System) im gesamten Haus verfügbar und können so direkt im Operationssaal am Computer in Augenschein genommen werden.