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Standort und Klima

Die Waldflächen des Juliusspitals (reine Holzbodenfläche 3.223 ha) liegen im Wuchsgebiet Rhön, Wuchsbezirk Vorrhön in einer Höhe zwischen 220 m und 450 m ü. NN. Bei einer durchschnittlichen Jahrestemperatur von 7,5° C bis 8,0° C fallen ca. 650 bis 800 mm Niederschlag im langjährigen Durchschnitt.

Ausgangsgesteine für die Bodenbildung sind der obere und der mittlere Buntsandstein, der auf den Hochflächen teilweise von Löss überlagert ist. So entstanden auf den Hängen meist basenarme, mäßig wasserversorgte, sandig-lehmige Braunerden. Auf den Plateaulagen sind auch basenarme Zweischichtböden (Sand oder Lehm, über Ton) zu finden, die je nach Tiefe des Tonhorizontes mehr und weniger stark wechselfeucht sind. Baumarten wie Fichte, Douglasie und auch Buche wurzeln hier nur sehr flach.

 

Baumartenverteilung

Das aus dem Jahr 1994 (Forsteinrichtung) fortgeschriebene Bestockungsziel beträgt 67 % Laubholz und 33 % Nadelholz und ist mit den nachstehenden Baumarten erreicht:

Buche: 30,14 %
Eiche: 28,59 %
Fichte: 12,54 %
Kiefer: 9,68 %
Lärche: 5,60 %
Douglasie: 4,43 %
Edellaubholz: 3,70 %
Sonstige Laubholzarten: 5,33 %

Bemerkenswert ist hier der tatsächliche Eichenanteil von rund 29 %, welcher 7 % über dem allgemeinen Bestockungsziel liegt, sowie der geringe Fichtenanteil mit nur 12,5 % (7 % unter allgemeinen BZ).