Die Menschen werden immer älter und brauchen zunehmend Pflege und Unterstützung. Viele sind alleine und benötigen fremde Hilfe. Altenpflege ist deshalb eine in die Zukunft gerichtete gesellschaftliche Aufgabe.
Die zur Stiftung Juliusspital Würzburg gehörende Berufsfachschule für Altenpflege bietet Ihnen die Chance sich zur
Altenpflegerin und Altenpfleger
ausbilden zu lassen.
20 Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule für Altenpflege des Juliusspitals nahmen nach dreijähriger Ausbildung ihre Zeugnisse entgegen. „Sie waren eine bunt gemischte Klasse, haben Höhen und Tiefen durchwandert und alle Ihr Ziel erreicht“, lobte Ursula Mangold ihre Schützlinge. Die Lehrerin der Berufsfachschule für Altenpflege belegte mit einem kurzweiligen Sketch den „Alltag“ von Schülern und Lehrkräften. Ihren ehemaligen Schülern wünschte sie für die Zukunft einen gutenBlick, die Fähigkeit zu „Sehen“ und handlungskompetent zu sein, aber auch eine gehörige Portion Humor und Gelassenheit um ihren Auftrag als examinierter Altenpfleger/examinierte Altenpflegerin guten Gewissens erfüllen zu können.
Die 20 Teilnehmer seien vor drei Jahren aus 64 Bewerberinnen und Bewerbern ausgewählt worden, berichtete der Leiter der Stiftung Juliusspital, Oberpflegamtsdirektor Walter Herberth. „Dies zeigt, wie zukunftsträchtig der Beruf der Altenpflegerin, des Altenpflegers ist.“ Was nicht verwundere, angesichts der demographischen Entwicklung und der gesellschaftlichen Veränderungen. „Wir sind eine älter werdende Gesellschaft mit der Konsequenz, dass die Menschen im Alter auf die Hilfe anderer angewiesen sind.
Die Betreuung im Alter erfolgt nicht mehr wie früher im Familienverbund, sondern durch die gesellschaftlichen Veränderungen in spezialisierten Einrichtungen.“ Der sich abzeichnende Fachkräftemangel im Bereich der Altenpflege sichere die Chancen auf dem Arbeitsmarkt. „Sie werden gebraucht von den betagten Menschen, die auf fremde Hilfe angewiesen sind“, sagte Herberth.
In der Altenpflege sei die Finanzierung der Ausbildung in den vergangenen Jahren zur Berg- und Talfahrt geworden. Politische Entscheidungen warfen die Frage auf, ob Altenpflegeschulen nun Schulgeld erheben müssen, um ihre Finanzierung zu sichern. „Die Stiftung Juliusspital hat angesichts des erwähnten Stellenwertes der Ausbildung entschieden, die vom Staat nicht mehr gedeckten Kosten zu übernehmen und damit auf ein Schulgeld hierfür zu verzichten“, erklärte Herberth. Dadurch unterstreiche die Stiftung den Stellenwert der Ausbildung in der Altenpflege und hoffe gleichwohl, dass auch die staatlichen Stellen diesen Stellenwert noch besser erkennen.
Aktuell beschäftigt die Stiftung 90 Auszubildende in elf Ausbildungsberufen in allen Stiftungsbereichen. Dieses Engagement für die Ausbildung sei wichtiger denn je, sasgte Herberth und betonte: „Wir können nicht nur nach guten Mitarbeitern rufen, sondern wir müssen auch etwas dafür tun.“

Abgeschlossen: 20 examinierte Altenpflegerinnen und Altenpfleger der Berufsfachschule für Altenpflege der Stiftung Juliusspital
mit dem Leiter der Stiftung, Oberpflegamtsdirektor Walter Herberth (rechts) und Ursula Mangold (zweite von rechts) von der Berufsfachschule.