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Urologie

„Die Urologie befasst sich mit der Erkennung und Behandlung von Erkrankungen der harnbildenden und harnableitenden Organe sowie der männlichen Geschlechtsorgane. 

Schwerpunkte in der Diagnostik sind neben der routinemäßigen Ultraschalluntersuchung urologischer Organe die Farbdoppler-Sonographie zur Erfassung der Durchblutung dieser Organe. Ein weiterer diagnostischer Schwerpunkt ist die Abklärung von Blasenentleerungsstörungen bzw. Harninkontinenz mittels Spiegelung, Röntgenuntersuchung und Blasendruckmessung (kann ggf. ambulant erfolgen). Hier besteht eine enge Kooperation mit der Neurologischen Abteilung im Hause, da viele neurologische Patienten unter diesem Problem leiden.

Im operativen Bereich liegt ein Schwerpunkt auf den minimal invasiven Eingriffen (sog. Schlüsselloch-Chirurgie) durch die Harnröhre hindurch in Prostata, Blase und Harnleiter oder durch die Haut in der Niere, bei Bedarf unter Verwendung des Lasers.

Der Hauptschwerpunkt ist die Behandlung von Krebserkrankungen, wobei entsprechend Ursprung und Ausdehnung adäquat große radikale Tumoroperationen ggfs. mit vorheriger bzw. anschließender Chemotherapie oder immunmodulierender Therapie vorgenommen werden.“

Neu ist die Ausweitung des ambulanten Operierens. Folgende Eingriffe können (in der Regel) ambulant erfolgen:

  • Bändchenplastik
  • Vorhautentfernung
  • Verödung der Krampfader des Hodens
  • Sterilisation des Mannes (dieser Eingriff wird nicht mehr von der Krankenkasse bezahlt)
  • Einlage/Wechsel oder Entfernung einer inneren Harnleiterschiene