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Juliusspital ist "Erzeuger des Jahres Deutschland"
Juliusspital Weißer Burgunder ist bester Deutscher Weißwein Pflanzung der letzten Rebe in Retzstadt "Goldener Fisch" für Juliusspital-Weinstuben Deutsche Weinkönigin Petra Zimmermann besucht das Juliusspital Stiftung Juliusspital erhält Staatsehrenpreis
Juliusspital ist „Erzeuger des Jahres Deutschland“ Internationale Jury MUNDUS VINI zeichnet Würzburger Weingut aus.Weinjournalistin Jancis Robinson nimmt Großes Gewächs in ihre Empfehlungen auf. MUNDUS VINI darf nicht ohne Stolz von sich behaupten, der größte offiziell anerkannte Weinwettbewerb der Welt zu sein. Die Veranstalter blicken im Jahr 2006 auf eine Teilnahme von nahezu 4.500 Weinen aus 33 Ländern zurück. Ausnahmslos alle Weinbaugebiete der Welt sind hier vertreten. Die aus 41 Ländern angereisten Juroren dürfen nach den strengen Regeln der OIV, der Organisation Internationale du Vin, nur 30 % aller angestellten Weine eine Medaille verleihen. Vier Goldmedaillen und fünf Silbermedaillen erhielt das Weingut Juliusspital Würzburg. Eine dieser Auszeichnungen ist für Kellermeister Benedikt Then eine ganz persönliche Freude. „Sein“ nach ihm benanntes Cuvée, der Juliusspital „BT“, zählt als aromareiches Cuvée der Spitzenklasse auf diesem internationalen Parkett zu den Gewinnern. Gewonnen haben aber nicht nur einzelne Weine aus dem Hause Juliusspital. Der internationale Weinpreis MUNDUS VINI ehrt das Weingut mit dem Titel „Erzeuger des Jahres Deutschland“ für die Gesamtleistung des Betriebes. Bereits im Jahr 2003 sorgte ein Volkacher Karthäuser Weißer Burgunder Großes Gewächs bei MUNDUS VINI für Furore, als er unter 2.852 Mitstreitern zum besten Weißwein der Welt gekürt wurde. Die Güte der Juliusspitäler entdeckte auch die bekannteste englischsprachige Weinjournalistin und Herausgeberin des Oxford Wein Lexikons sowie zahlreicher anderer Weinbücher, Jancis Robinson. In ihrer Internet Kolumne „Wein der Woche“ nahm sie Anfang September das Silvaner Großes Gewächs vom Würzburger Stein mit den Worten auf: „Letzte Woche erschien es mir so, als produziere der historische Hersteller Stiftung Juliusspital der Stadt Würzburg die bei weitem hochwertigsten fränkischen Weine, und dieser trockene Würzburger Stein war außerordentlich.“ Seit zwei Jahren war es keinem deutschen Wein mehr gelungen, als „Wein der Woche“ von der global agierenden Weinjournalistin geehrt zu werden. Zeitgleich fand dieses Lob auch seinen Niederschlag in der Finanz- und Wirtschaftszeitung „Financial Times“. Kontakt: www.jancisrobinson.com/wineweek Johannes „Joe“ Schmitt Dozent für Wein- und Genusskultur Johannes „Joe“ Schmitt, stellvertretender Weinbergsmeister der Weinbergsgruppe Iphofen gehört zu den ersten Weindozenten für Wein- und Genusskultur die Ende März im Haus des Frankenweines aus den Händen des Bayerischen Landwirtschaftsministers Josef Miller ihre Diplome entgegen nahmen. Die Dozenten für Wein- und Genusskultur verstehen sich als Botschafter des Frankenweins und sollen vor dem Hintergrund weiter wachsender internationaler Konkurrenz den Absatz des Frankenweins verbessern. Sie stehen deshalb künftig für gehobene Veranstaltungen rund um den Wein, wie z. B. Seminare und Gruppenbesuche im Fränkischen Weinland zur Verfügung. Damit wecken Sie beim Verbraucher das Interesse am Frankenwein, erschließen neue Käuferschichten und verbessern somit das Image der Region bzw. der Weinbaubetriebe. Die Weindozenten haben zuvor die Ausbildung als „Gästeführer Weinerlebnis Franken“ absolviert und ihr Wissen seit mehreren Jahren unter Beweis gestellt. Zukünftig werden die „Fränkischen Weindozenten“ für ganz spezifische Veranstaltungen wie Incentivs, Fort- und Weiterbildung außerhalb des Anbaugebietes oder im Fränkischen Weinbaugebiet zur Verfügung stehen. Mit Gläsern, modernster Medientechnik, Informationsmaterial über nahezu alle Wein- und genussbezogenen Themen rund um den Wein werden die „Fränkischen Weindozenten“ den Wein und alles was dazu gehört auf eine vollkommen neue Art und Weise vermitteln. Natürlich darf der Frankenwein dabei nicht fehlen wenn es um Vorträge über das richtige Weinglas, über die optimale Verbindung von Wein und Speisen, über neue Entwicklungen im Fränkischen Weinanbaugebiet, über Wein und Gesundheit bzw. über die Geheimnisse des Terroirs geht. Joe Schmitt erlernte den Beruf des Winzers bei Weinbergsmeister Siegbert Geißler in der Weinbergsgruppe Stein und legte 1986 die Winzergehilfen- prüfung ab. 1992 absolvierte er die Prüfung als Weinbautechniker, und seit 1997 ist er Stellvertreter Lothar Flößers in den ca. 61 Hektar zählenden Weinbergen in Iphofen, Rödelsee, Volkach, Escherndorf und Dettelbach. Sein Wissen um den Wein und seine gute Zunge sind auch der Deutschen Landwirtschaftlichen Gesellschaft (DLG) aufgefallen. Er ist Mitglied der Prüfungskommission der jährlich stattfindenden Bundesweinprämierung. Weingutsleiter Horst Kolesch gehörte bei der Verleihung der Diplome durch Staatsminister Josef Miller zu den ersten Gratulanten. Die gesamte Stiftung schließt sich diesen Glückwünschen an!
Juliusspital Weißer Burgunder ist bester deutscher Weißwein Bunte „Wine Award 2005“ zeichnet die besten deutschen Rot- und Weißweine aus. Europas größtes People Magazin Bunte hat aus über 165 deutschen Weiß- und Rotweinen die besten deutschen Weine gekürt. Sieger unter den Weißweinen wurde der Weiße Burgunder 2004 Volkacher Karthäuser Großes Gewächs vom Weingut Juliusspital Würzburg. Eine hochkarätige Jury aus Deutschlands besten Sommeliers, Winzern, Önologen und Weinjournalisten unter dem Vorsitz des Bunte Weinexperten Wolfgang Ritter hat die prämierten Weine im Rahmen eines exquisiten Galadiners im Dorint/Sofitel, „Bayerpost“, München präsentiert. Gäste des Galadiners waren u. a.: Ralf Siegel und Kriemhild Jahn, Uschi Glas mit Ehemann Dieter Hermann, Michaela Merten, Christine Neubauer und Nina Ruge. Den Abend moderierte ZDF-Moderatorin Annika Debuhr. Geladen waren auch die Winzer der 10 Finalisten der Kategorien Rot- bzw. Weißwein, ohne jedoch Genaues über die Endplatzierung ihres Weines zu wissen. Die Spannung stieg demnach bis zum Unerträglichen als gegen 23:00 Uhr die Gewinner beginnend mit Platz 10 bekannt gegeben wurden. Schließlich war es raus: Als Sieger und als bester deutscher Weißwein stand der Volkacher Karthäuser des Juliusspitals fest. Im Blitzlichtgewitter zahlreicher Pressefotografen nahm Weingutsleiter Horst Kolesch aus den Händen des Bayerischen Staatssekretärs Hans Spitzner und Frau Erika Heim von Maurice Lacroix Urkunde und wertvolle Preise entgegen. Neben einer kunstvoll gravierten Riedel-Weinkaraffe erfreute eine besonders wertvolle Armbanduhr aus einer limitierten Sonderedition des Nobelherstellers Maurice Lacroix. Teilnahmeberechtigt am Weinwettbewerb waren die persönlichen Weinfavoriten der 25 besten Sommelieren und Sommeliers Deutschlands. Der mittlerweile schon zur Legende gewordene Weiße Burgunder aus dem Volkacher Karthäuser sorgte bereits mit dem Jahrgang 2002 für Furore, als er unter 2.852 angestellten Weinen aus 33 Ländern von der Weinakademie MUNDUS VINI als weltweit bester Weißwein hervorging. Zuhause freute sich das gesamte Juliusspital-Weinteam über den jüngsten Coup, allen voran Weinbergsmeister Lothar Flößer und Oenologe Benedikt Then, die jedes Jahr mit viel Akribie und Passion den Weißen Burgunder zu Höchstleistungen antreiben. Von Weinmanufaktur pur spricht Lothar Flößer, wenn er zu Qualitätssteigerungen mit seinen Winzerinnen und Winzern seine Weinbergsanlage in Augenschein nimmt. Jede einzeln Traube muss ihre Eignung für einen neuen Siegerwein beweisen. Kellermeister Benedikt Then freut sich indes schon auf den Nachfolger, den 2005er Weißer Burgunder, der wieder als Kandidat zum Großen Gewächs ins Rennen gehen soll. Er holt sich zur Zeit im Holzfass auf der Feinhefe die letzten Kraftreserven. Zu erhalten ist der Wein im Weingut Juliusspital Würzburg bzw. im qualifizierten Weinfachhandel.
Im Rampenlicht der Weinszene freuen sich die Finalisten des Bunte „Wine Award 2005“
Der Berliner Weinführer gilt mittlerweile für Feinschmecker und Weingenießer als Bibel des guten Geschmacks. Mit großer Spannung erwarten Restaurants und Fachgeschäfte die Verkostungsergebnisse der Jury, bestehend aus drei bis fünf Sommeliers, Weinhändlern und Journalisten . Die Weine des Jahrgangs 2004 aus dem Würzburger Juliusspital belegten im Weinführer 2006 gleich dreimal den ersten Platz in ihrer jeweiligen Kategorie. In der Kategorie „Weißburgunder“ fand die Redaktion dann auch im Vorwort eine ebenso einfache wie überzeugende Beschreibung: „Großartig wiederum der Volkacher Karthäuser vom Juliusspital aus Franken, seit Jahren eine sichere Bank.“ Zur qualitativen Speerspitze des Weingutes und zum mittlerweile schon legendären Cuvée „Juliusspital BT“ spekulierten die Tester über dessen Zusammensetzung: „Und wieder kam das Husarenstück aus Würzburg. Es ist schon enorm, was Herr Benedikt Then (BT) aus den Fässern selektiert hat. Dieser Tropfen sollte erst in zwei Jahren mit halbwegs vollem Genuss dekantiert werden. Ein kleiner Teil dürfte sogar das Barrique sein zweites Zuhause nennen. Ein absolutes Highlight für Freunde der intensiven Weinaromen.“ Und natürlich durfte der 2004 Würzburger Stein Silvaner Großes Gewächs als Bester seiner Kategorie nicht fehlen. „Man hat den Wunsch das Terroir zu erlaufen und zu sehen, was sich hinter diesem nuancenreichen Geschmack verbirgt“, sagte ein Jury-mitglied träumerisch über diesen Silvaner. Dass die Juliusspitäler auch bei Silvaner Kabinett Spitze sind, bewies ein 2004 Iphöfer Julius-Echter-Berg Silvaner Kabinett, der mit 18 Punkten nur knapp den Titelgewinn verpasste. Die Juliusspitäler trösten sich mit seiner Weinbeschreibung. „Wie ein durchtrainierter Zehnkämpfer – nahezu perfekt in allen Disziplinen“ und mit der Beschreibung: „Dieser Silvaner ist so großartig wie sein Preis-Genuss-Verhältnis.“ Das haben offensichtlich auch die anderen Kunden des Weingutes schon erkannt. Schließlich sind im Würzburger Traditionsweingut mit stattlichen 43 % Silvaneranteil bereits alle Silvaner Qualitätsweine und Kabinettweine des Jahrgangs 2004 restlos ausverkauft. Dazu Weingutsleiter Horst Kolesch „Unsere Kunden scharren schon ungeduldig mit den Hufen, wenn wir sie auf die anstehenden Füllungen des 2005ers vertrösten müssen.“ Die Degustation zum Berliner Weinführer 2006 fand in der Zeit vom 06. Oktober bis 11. November 2005 statt. Dafür wurden von Weinhändlern, Agenturen, Importeuren und Weingütern insgesamt 1454 Weine aus der gesamten Weinwelt eingereicht, die in den verschiedensten Kategorien beurteilt wurden. Für die unabhängigen Degus-tatoren zählte ausschließlich die Qualität des Weines, schließlich haben die Verant-wortlichen mit verdeckten Proben jede Einflussmöglichkeit ausgeschaltet. Die an jedem Verkostungstag unterschiedlich zusammengesetzten Jury-Teams bewerteten nach dem anerkannten 20-Punkte-System. Neues Kunstwerk im Holzfasskeller des Juliuspitals Am Donnerstag, den 29.9.2005, erlebte der Holzfasskeller des Würzburger Juliusspitals einen weiteren Höhepunkt seiner langen Historie. Seit über einem Jahrhundert ist es gute Tradition, besondere Ereignisse in der Geschichte der Stiftung durch das Schnitzen eines Fassbodens zu unterstreichen, darzustellen und für die Zukunft festzuhalten. Nun war es wieder einmal so weit: das 425-jährige Weihjubiläum der Pfarrkirche und die Inbetriebnahme des dritten Bauabschnitts der Krankenhaussanierung waren Anlass genug, ein neues Kunstwerk in Auftrag zu geben. Nach mehr als zwei Monaten Arbeitszeit konnte der Bergtheimer Künstler Tilmar Hornung das 1300 kg schwere Fass sichtlich erleichtert an das Weingut übergeben, fiel ihm doch eine große – wenn auch angenehme – Last von den Schultern. Stolz präsentierte er sein Werk den zahlreich erschienenen Pressevertretern, die zuvor von Oberpflegamtsdirektor Rainer Freiherr von Andrian-Werburg und Weingutsleiter Horst Kolesch über die Geschichte der kunstvoll verzierten Fässer im Keller informiert wurden. In die Gesamtgestaltung des Fassbodens ist die Verquickung zwischen Kirche und Politik in der damaligen Zeit mit eingeflossen. Daraus entwickelt sich die Darstellung eines Weinstocks, der zuerst den Bischofsstab umwindet und dann selbst zum Krümmer wird. Er umschließt die Architektur der heutigen Spitalkirche. Die Spitze des Krümmers geht am Ende auf wie ein neuer Trieb als Hinweis auf das weitere Wachstum der Stiftung. Unter dem Wappen von J. Echter befindet sich die Darstellung der ersten Spitalkirche aus dem Jahr1580. Um einen Hinweis auf die damaligen schweren Zeiten des Umbruchs der Gegenreformation zu geben, schweben über der Kirche dicke Wolken. Auf der linken Seite zeigt das Relief eine brennende Kirche als Hinweis auf die Zerstörung des Julius-Spitals 1945. Im Wurzelbereich des Weinstocks befinden sich grafisch gearbeitete Umrisse von Versteinerungen und Schichtungen im Muschelkalk. Sie geben einen kleinen Einblick in die Bodenbeschaffenheit des Umkreises. Die Fassriegel erinnern an weitere Einkommensquellen der Spitalstiftung. Links ein Ährenbündel aus verschiedenen Sorten, rechts Eichen- und Buchenblätter, die den großen Waldbesitz der Stiftung symbolisieren. So hat der Fassboden eine erzählende Wirkung auf den Besucher und regt zum Betrachten an. Das neueste Exponat befindet sich somit in bester Gesellschaft, reicht die Geschichte der verzierten Fässer doch bis ins 19. Jahrhundert zurück. Vom 1882 geschaffenen Jubiläumsfass zur 300-Jahrfeier der von Julius Echter wiedergegründeten Universität über die „Würzburger Prunkfässer“, die bereits im Jahr 1900 als Ausstellungsstücke zur Weltausstellung nach St. Louis verschifft wurden, bis hin zu den Fässern der jüngsten Vergangenheit, die anlässlich der Generalsanierung des Krankenhauses in Auftrag gegeben wurden, gewähren alle Fässer Einblicke in die Epochen fränkischer Kunst und Lebensart. Es ist bemerkenswert, dass trotz ihres teilweise hohen Alters fast alle der insgesamt 220 Holzfässer noch im aktiven Betrieb sind. Obwohl der historische Holzfasskeller jährlich von bis zu 20.000 Besuchern bestaunt wird, ist es ein zentrales Anliegen des Weinguts, die Fahne des Produktionskellers hochzuhalten und seinen lieb gewonnenen Charakter zu wahren. So wird auch das neue Fass schon bald befüllt werden – standesgemäß mit einem 2005er Silvaner der Paradelage Würzburger Stein.
Weltbester Traminer aus dem Juliusspital 1. Preis beim 5. Intern. Gewürztraminersymposion für Abtsleite 2003 Tramin/Südtirol: Gewürztraminerweine stellen in der Weinwelt eine Besonderheit dar. Es gibt kaum eine andere Rebsorte, die sich in Duft und Geschmack so unverkennbar zeigt. Fachleute stellen Vergleiche mit Rosenholz, Heckenröschen, aber auch mit Orangenblüten und Vanille her. Das Attribut „Gewürz“ als Namensbestandteil des Gewürztraminers ist daher in Richtung als besonders reichhaltig in Duft zu deuten. Die Weinbaugemeinde „Tramin“ in Südtirol ist Namensgeber dieser sehr alten Rebsorte. Vom 14. bis 16. Juli war das 5. Internationale Gewürztraminersymposion wiederum das Mekka der Weinliebhaber und Fachleute, um die verschiedenen Facetten dieser außergewöhnlichen Sorte mit allen Sinnen zu erfassen. Allein die für den Traminerwettbewerb angestellten 300 Weine aus aller Herren Länder angefangen bei Südtirol über Frankreich, Österreich, bis nach Chile, Neuseeland oder Kalifornien waren ein besonderer Anziehungspunkt. Zahlreiche Eigentümer und Vertreter der Erzeugerbetriebe waren persönlich und teilweise weit angereist. In nur vier Kategorien, „2003 trocken“, „2004 trocken“, „halbtrocken“ und „edelsüß“ eingestuft, mussten die feinen Tropfen ins Rennen für den begehrten Titel des weltbesten Traminers. Jeweils 8 bis 12 Weine erreichten schließlich das Finale und durften sich bei der Weinmesse den interessierten Weinliebhabern und den kritischen Winzern Südtirols stellen. „Tre vini, tre finalisti – grande complimento!“ hieß es währenddessen am Stand des Juliusspitals. Alle drei angestellten Weine hatten das Finale erreicht. In der Kategorie 2003 trocken und 2004 trocken sowie halbtrocken standen zweimal die Würzburger Abtsleite und einmal die Paradelage Würzburger Stein den zahlenmäßig weit überlegenen Südtiroler Weinen gegenüber. Weingutsleiter Horst Kolesch: „Südtirol bestimmt weltweit den önologischen Stil und den Geschmackstyp des Traminers bzw. Gewürztraminers. Um sich hier in der Höhle des Löwen zu präsentieren braucht man Selbstbewusstsein und viel Vertrauen in seine Weine!“ Spannungsgeladen dann auch die Stimmung am Abend bei der Preisverleihung. Keiner der Anwesenden konnte das Ergebnis auch nur erahnen. Selbst die Jurymitglieder kannten nur ihre eigenen Bewertungen und keinesfalls das Gesamtergebnis. Endlich dann die Kategorie „2003 trocken“. „Und der Gewinner ist......... Weingut Juliusspital Würzburg mit Würzburger Abtsleite Traminer Spätlese trocken“. Dieser Wein hatte bereits im Mai 2005 die Trophäe „Best of Gold“ der besten Weine Frankens ins Juliusspital geholt. Viele internationale Wein-Journalisten nahmen auch sofort Kontakt mit den Repräsentanten auf. Horst Kolesch vom Juliusspital: „Der aromatische Traminer besetzt z. Zt. zwar nur eine kleine Nische am internationalen Weinmarkt. Das könnte sich aber mit der aufstrebenden asiatischen Gerichten und ihren exotischen Aromen sehr schnell ändern. Dazu passt Traminer hervorragend. Mit diesem weltweiten Wettbewerb haben wir bewiesen, dass Franken auch hier zur Weinelite gehört.“ Der Wein ist an allen Verkaufsstellen des Weingutes käuflich zu erwerben. 21. Juli 2005 Juliusspital schlägt neues Weinbaukapitel in Retzstadt auf Fränkische Weinkönigin Eva Steindorf und Weinbaupräsident Andreas Oestemer pflanzen die letzte Rebe „Die Weinberge hier in Retzstadt zeigen das Vertrauen des Juliusspitals in sein Weingut und die Zuversicht, dass die fränkische Weinwirtschaft eine gute Zukunft vor sich hat“, so der Oberpflegamtsdirektor der Stiftung, Rainer Frhr. von Andrian-Werburg zur Pflanzung der letzten Rebe in der vier Hektar großen, neuen Rebanlage des Juliusspitals am Oberhang des Retzstadter Altenbergs. Sein anschließender Stoßseufzer zeigte die Erleichterung darüber, dass ein fast drei Jahrzehnte währenden Traum des Juliusspitals nun endlich Wirklichkeit wurde. Bei der Pflanzung der letzten Rebe durch die amtierende Fränkische Weinkönigin Eva Steindorf assistierten auch Weinbaupräsident Andreas Oestemer, der stellvertretende Landrat des Landkreises Mainspessart Roland Metz, Präsident Rolf Richter von der Direktion für ländliche Entwicklung sowie die Retzstadter Weinprinzessin Arabeka Keller und der erste Bürgermeister der Weinbaugemeinde Retzstadt. Bereits im Frühjahr 1977 kaufte die Stiftung Flächen, um damit die Weinbergsver-luste, z. B. durch Straßenbau in Würzburg ausgleichen zu können. Schon damals bestätigte ein geländeklimatologisches Gutachten der agrarmeteorologischen Beratungsstelle den Retzstadter Rebflächen „eine gute bis sehr gute Weinbaufähigkeit“. 1979 wurde das Flurbereinigungsverfahren angeordnet. Doch es sollte zunächst anders kommen: Zahlreiche andere Weinbergsbereinigungen, ein sog. Anbaustopp der europäischen Gemeinschaft, Geldknappheit im Flurbereinigungshaushalt und langwierige Abstimmungen mit dem örtlichen und behördlichen Naturschutz verzögerten den Beginn der Maßnahme Aus Loyalität zum angeordneten Flurbereinigungsverfahren Retzstadt III und den Retzstadter Winzern verzichtete die Stiftung auf die Anpflanzung der Reben zwischen den beiden Baustopps in den Jahren 1980 bis 1984. Zwei Eingaben an den Bayerischen Landtag und ein Besuch des Petitionsausschusses brachten schließlich neuen Schwung in das Flurbereinigungsverfahren. Vorher musste die Stiftung aber noch Ausgleichsflächen an die Teilnehmergemeinschaft abtreten. Während die Retzstadter Winzer das Flurbereinigungsverfahren Retzstadt III mit der Pflanzung der letzten Rebe im Jahre 2002 abschließen konnten, musste das Weingut Juliusspital Würzburg weiterhin mühsam Wiederanpflanzungskontingente sammeln und zusammen mit den EU-Neuanpflanzungskontingenten der Jahre 2002/2003 die Rebanlage am Oberhang abschließen. „Das Werk kann sich wahrlich sehen lassen!“, so Weingutsleiter Horst Kolesch in seiner Beschreibung der „schier unendlichen Geschichte“ und in der Charakterisierung der neuen Weinbergsanlage. Insgesamt stehen 2 ha Scheurebe und 2 ha Sauvignon Blanc des Juliusspitals am Altenberg. Die ca. 1750 m langen Wege erschließen ohne schädliche Eingriffe in eine äußerst harmonische Landschaft die Rebanlage. Das harmonische Wegenetz ergänzt vortrefflich die sympathischen, landschaftsgestaltenden Elemente, wie z. B. Feldgehölzstreifen, Hecken, Schnittholzriegel, Steinriegel oder den geschlossenen, stabilen Waldsaum zum Schutz der Weinberge vor einfließender Kaltluft. Sogar ein alter Kirschbaum blieb auf ausdrückliche Anweisung des Weingutsleiters als landschaftsprägendes Element bestehen. Die Rebzeilen verlaufen jetzt im großzügigen Abstand um ihn herum. Weitere Pflanzungen an den Weinbergsrändern und Wegrainen werden in den nächsten Jahren die Retzstadter Weinbergsfluren mit vielen ökologischen Details verschönern. Kolesch schlug in seinen Ausführungen einen Bogen von der Weinerlebnislandschaft, wo sich der Weinkunde mit dem Weinberg und mit der Weinproduktion identifizieren soll über moderne Weinstile bis hin zu neuen Produkten für neue Märkte. Die von Bernhard Weißensee schon als sortentypisch, kernig und unkompliziert beschriebenen Retzstadter Weincharaktere tragen dazu bei, junge und jung gebliebene Weinverbraucher anzusprechen. Modern vinifizierte Scheurebenweine aus Retzstadt und der duftige aromatische Sauvignon Blanc, eine der bedeutendsten Weißweinrebsorten der Welt sollen nicht nur auf den Tafeln vornehmer Häuser landen, sondern auch beim Picknick auf der Wiese, auf After-Work-Parties, in den Bars oder auf sonstigen Happenings die Stimmung anheizen. „Die ganze Welt trinkt Sauvignon Blanc“, so Kolesch in seiner Vorschau auf künftige Weinmärkte und künftige Weintrinker. Mit neuen Produkten hat das Juliusspital in den vergangenen Jahren hervorragende Umsatzzahlen geschrieben und sieht weit mehr als nur einen Silberstreif am Horizont. Schließlich habe man im Weingut Juliusspital in den vergangenen vier Jahren ca. 4,5 Hektar Weinberge in Randersacker und mehr als 2 Hektar in Würzburg gekauft. Mit neuen Absatzkonzepten, neuen Produkten und immer wieder mit Qualität und Auszeichnungen wird das Weingut Juliusspital von 71 ha Ertragsrebfläche Anfang der 70er Jahre zusammen mit den Retzstadter Weinbergen auf 130 ha Ertragsrebfläche im Jahre 2007 anwachsen. Oberpflegamtsdirektor Frhr. von Andrian-Werburg appellierte an die Mitarbeiter des Weingutes, ständig daran zu denken, dass Wachstum der Rebflächen und der Weinerzeugung nicht Selbstzweck des Weingutes sind, sondern zur Erfüllung der vielfältigen sozialen Aufgaben der Stiftung dienen: „Mit jeder Flasche, mit jedem Schluck ein gutes Werk!“ Stiftungspfarrer Bernhard Stühler segnete im Anschluss an die Pflanzung der letzten Rebe die Anlage am Retzstadter Altenberg, mit der die Stiftung Juliusspital Würzburg ein neues Kapitel in ihrer Weinbaugeschichte aufschlägt. Best of Gold” 2005 für Juliusspital Abtsleite Traminer der beste Wein seiner Kategorie Die besten Weine Frankens wurden am 10. Mai in der Landeshauptstadt München gekürt. Für die Siegerehrung im Weinwettbewerb „Best of Gold“ hatte sich der Fränkische Weinbauverband etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Im eleganten BUGA-Festzelt führten die ehemalige deutsche und fränkische Weinkönigin Nicole Then und der bekannte Rundfunkmoderator Axel Robert Müller (Bayern 3) unterhaltsam durch das Veranstaltungsprogramm. Als Paten für die Preisverleihung traten neben Bayerns Landwirtschaftsminister Josef Miller auch die Musiker der legendären Rockgruppe „Uriah Heep“ auf. Diese bekennen sich schon seit vielen Jahren zu Franken und seinen Weinen. Was liegt also näher als Spitzenwinzer und Spitzenweine mit Spitzenmusik zu belohnen? Von den 400 restlos begeisterten Gästen wurden die erfolgreichen Winzer und Musiker gleichermaßen gefeiert. Der Weinwettbewerb „Best of Gold“, der im Vorjahr zum ersten Mal durchgeführt worden ist, soll „die Besten der Besten“ ehren, so Initiator und Prämierungsbevollmächtigter der fränkischen Weinprämierung Hermann Mengler. Hier gibt es frankenweit nur 10 Siegerweine. „Allgemeine Medaillen sind für den Verbraucher wichtige Entscheidungshilfen. „Best of Gold“ ist jedoch noch ein Schritt mehr. Die ersten werden wirklich bei jedermann in Erinnerung bleiben“, erklärt Hermann Mengler. Für den Wettbewerb können sich alle Frankenweine qualifizieren, die zuvor bei der fränkischen Weinprämierung eine Goldmedaille errungen haben. Außerdem ist es aber auch möglich über eine Weinempfehlung durch Sommeliers, Journalisten, Winzer und Weinfreunde in die Auswahl zu gelangen. Die angestellten Weine werden in vier Hauptkategorien eingeordnet. Rotwein, Kabinettweine, trockene Spitzenweine und edelsüße Weine. Zusätzlich erfolgt bei den Weißweinen jeweils eine Unterteilung in neutrale, fruchtige und aromabetonte Rebsorten, so dass es letztlich 10 Siegerweine gibt. Eine renommierte Jury aus Weinsachverständigen und Vertretern des Weinhandels, der Presse, der Gastronomie und der Önologen bewerteten die 167 angestellten Weine. Der Preis ist etwas ganz Außergewöhnliches, denn ein Ceratit nodosus schmückt die Siegertrophäe. Dieser Ammonit, eine Art Schnecke mit Tentakeln und Fühlern, ist eine Versteinerung, die vor ca. 225 Millionen Jahren entstanden ist. Er kam nur im Germanischen Becken vor und wäre fast einmal Deutschlands Wappentier geworden. „Der Ceratit“, so Frankens Weinkönigin Eva Steindorf, „soll die Verbindung darstellen zwischen der Entstehung der Gesteinsschichten, dem Terroir und den Weinen, die heute auf diesen Böden wachsen. Wie die Siegerweine verkörpert der Ceratit nodosus Einmaligkeit, Unverwechselbarkeit und Besonderheit“. Zweimal fand bisher die Preisverleihung statt. Im letzten Jahr stellte das Weingut Juliusspital mit einem 2002 Iphöfer Julius-Echter-Berg Riesling Spätlese Großes Gewächs den Siegerwein in der Kategorie trockene Spitzenweine „fruchtig“. Heuer überzeugte die 2003 Würzburger Abtsleite Traminer Spätlese trocken in der Kategorie trockene Spitzenweine „aromatisch“. Zusammen mit dem Weingutsleiter Horst Kolesch nahmen Weinbergsmeister Josef Schmitt aus der Gruppe Randersacker und Kellermeister Benedikt Then die begehrte Siegertrophäe aus den Händen von Landwirtschaftsminister Josef Miller entgegen. Seit mehreren Rebgenerationen baut das Juliusspital in der Würzburger Abtsleite Traminer an. So konnte man Traminerart und Traminerqualität an diesem Standort schon sehr lange beobachten. Schon bei der Anlage des Weinbergs am Hangfuß wurde daher ein schwach tragender Rebklon, früher besser bekannt als Gewürztraminer, ausgewählt. Die lauschige Lage mit nicht zu hohen Temperaturen, aber mit leicht erwärmbaren und tiefgründigen Böden bietet optimale Voraussetzung für einen Traminer von hervorragender Frucht- und Aromaausprägung. Auch der Superweinjahrgang 2003 trug bei zum vollreifen und kerngesunden Lesegut mit 106° Oechsle. Alles, was der Weingenießer heute in dem Wein findet, war damals schon aus der Beere herauszuschmecken: In der Nase findet sich so ein spielerischer Duft von feinsten Heckenröschen und Veilchen, kräftige Bittermandelaromen umspielen den opulenten, cremigen Weinkörper bis zur multidimensionalen Sinnenfreude. Natürlich passt dieser perfekte Wein zu Tomate mit Mozarella und Ziegenkäse, aber genauso gut zu Lebkuchengerichten, Marzipangerichten, Zitronengras-gerichten - aber natürlich Blauschimmelkäse und Münsterkäse ohnehin. Na? - Lust auf Wein bekommen? Noch (!) ist der Klassenprimus im Weingut und im Weineck Julius Echter für € 18,56 zu haben. Im Weineck Julius Echter kann man in den nächsten Wochen auch noch die begehrte Siegertrophäe des Ceratit nodosus bestaunen. Ein prächtiger Kerl! Wir gratulieren Herrn Weinbergsmeister Josef Schmitt und der Gruppe Randersacker sowie Herrn Kellermeister Then mit seinem Kellerteam zu diesem tollen Erfolg. „GOLDENER FISCH“ für Juliusspital-Weinstuben Aus den Händen von Bezirkstagsvizepräsident Peter Heusinger erhielt am 23. Februar das Wirtepaar Edith und Frank Kulinna aus den Juliusspital Weinstuben den „GOLDENEN FISCH“. Diese seltene Auszeichnung geht an Gaststätten, die sich in hervorragender Weise um die Zubereitung von Süßwasserfischen, vornehmlich aus der heimischen Region verdient machen. Der Bezirk Unterfranken verleiht diesen Preis in Zusammenarbeit mit dem Hotel- und Gaststättenverband und der Teichgenossenschaft Unterfranken. Gastronomische Betriebe, wie die Juliusspital Weinstuben, die in ihren Küchen frische regionale Fischprodukte verarbeiten und über einen langen Zeitraum beständig anbieten, machen sich dabei um die unterfränkische Teichwirtschaft und im gleichen Maße um die gastronomische Kultur verdient. Der „GOLDENE FISCH“ ist daher ein begehrter Preis, da er vor allem für Qualität, Vielfalt der Fischgerichte und nicht zuletzt Kontinuität der Fischgerichte in den Speisekarten steht. Unterfränkische Teichgenossenschaft, Hotel- und Gaststättenverband sowie der Bezirk vergeben den Preis sehr restriktiv. Die Juliusspital-Weinstuben sind erst der 18. Betrieb in fünf Jahren in Unterfranken, die diese Auszeichnung erhalten hat. Bei Frank Kulinna treffen sich Leidenschaft und Beruf. Als passionierter Angler und Hochseefischer kennt er sich hervorragend in der Fischwelt aus. Gleichzeitig nutzt er in der Küche der Weinstuben Juliusspital seine Erfahrungen aus vielen Ländern in köstliche und vielfältige Fischgerichte umzusetzten. Seine Frau Edith wacht indessen darüber, dass der Gast zu den herrlichen Fischgerichten den passenden Wein, einen optimalen Service und in den Weinstuben eine gepflegte Atmosphäre genießen kann. Mit zwei Rieslingen aus dem Stiftungsweingut reihen sich Oberpflegamtsdirektor Rainer Frhr. von Andrian-Werburg, Pfarrer Bernd Stühler und Weingutsleiter Horst Kolesch in die Schar zahlreicher Gratulanten ein. Edith und Frank Kulinna bedanken sich mit einem köstlichen Main-fränkischen Fischmenü, das bei den Vertretern der Wirtschaft und des öffentlichen Lebens keine Wünsche mehr offen ließ. Wir gratulieren unserem Wirtepaar Edith und Frank Kulinna zu dieser tollen Auszeichnung!
#Königin des Weines, Riesling aus dem Weingut Juliusspital Würzburg begleitet die Speisenfolge der Queen beim Staatsdinner in Berlin Anlässlich des 4. Staatsbesuchs von Queen Elisabeth II findet (heute) am Dienstag, 02. November 2004 in Berlin ein Staatsbankett statt, zu dem ein Wein aus Würzburg gereicht wird. Das Weingut Juliusspital liefert zum Essen eine trockene Riesling Spätlese Jahrgang 2002 aus seinem Hausberg in Iphofen, dem Iphöfer Julius-Echter-Berg. Weingutsleiter Horst Kolesch berichtet von einer Anfrage vor wenigen Wochen aus dem Bundespräsidialamt. Demnach ließ Bundespräsident Horst Köhler erkunden, ob das VDP-Weingut wohl einen passenden Wein für die Queen zu einem Menü anlässlich des Empfangs in Berlin hätte. Sogleich haben sich die Weinmacher an einen ganz tollen Wein erinnert, nämlich den Krönungswein der Queen im Jahre 1953. Damals lieferte das Weingut Juliusspital Würzburg ebenfalls einen Riesling von der Weinlage Iphöfer Julius-Echter-Berg, Jahrgang 1950. Ein Londoner Weinhändler hatte seinerzeit den Kontakt zum Königshaus hergestellt. Fünfzig Jahre später, im Jahre 2003, überreichten die Juliusspitäler über den damaligen englischen Botschafter Sir Paul Liever die "number one" einer limitierten Neuauflage des Krönungsweins aus dem Jahr 2000, also dem 50. Nachfolger des Weines auf der Krönungstafel am englischen Hof. Auch der Dritte im Bunde, die Riesling Spätlese trocken aus dem Julius Echter Berg, Jahrgang 2002 profitiert von denselben Vorzügen wie das Original und sein Remake. Dazu Horst Kolesch: "Es ist ein betörender Duft von Pfirsich, von Aprikose mit einem Hauch von Minze der den Wein umgibt. Die Aromen sind eingebunden in einen cremigen Weingeschmack mit viel Mineralität mit einer großen Länge und einer wunderbaren Balance zwischen stahliger Säure und dezenter Restsüße". Ein feiner Tropfen also für das englische Staatsoberhaupt und ihr Gefolge. Immerhin war dieser Wein bereits im Mai dieses Jahres Siegerwein beim Weinwettbewerb "Best of Gold" des Fränkischen Weinbauverbandes. Für die Weinlieferungen an das britische Königshaus griff das Stiftungsweingut daher nur auf das Beste zurück, schließlich hat man einen guten Ruf zu verteidigen. Dazu Horst Kolesch: Wir bezeichnen uns aufgrund der Serie dieser Weine - immer aus der Lage "Julius-Echter-Berg" – schon als königlicher Hoflieferant, und wenn man weiß, dass die Queen nur das Beste genießt, dann ehrt uns dies ganz besonders.
#Deutsche Weinkönigin Petra Zimmermann besucht das Juliusspital |