Home | Impressum | deutsch | english | japanese
 

"Best of Gold 2010" für Juliusspital
2008 Würzburger Stein Silvaner Großes Gewächs ist der beste Wein seiner Kategorie
Für die Siegerehrung im Weinwettbewerb „Best of Gold“ hatte sich der Fränkische Weinbauverband diesmal eine ganz besondere Location einfallen lassen. Im eleganten und modernen „Neuen Museum“ in Nürnberg verlieh Nürnbergs Oberbürgermeister Ulrich Maly die begehrten Trophäen. Nürnbergs Oberbürgermeister Maly bekennt sich schon seit vielen Jahren zu Weinen und insbesondere zu Frankenwein. Was liegt also näher, die Spitzenweine zu sich in die Stadt und ins moderne Museum zu rufen.

Der Weinwettbewerb „Best of Gold“ ehrt „die Besten der Besten“. So Initiator und Prämie-rungsbevollmächtigter der Fränkischen Weinprämierung Hermann Mengler. Hier gibt es für Frankenwein nur jeweils einen Sieger in zehn verschiedenen Kategorien. Eine renommierte Jury aus absoluten Weinsachverständigen wie Sommeliers, Journalisten, Vertreter des Weinfachhandels und der Gastronomie bewerteten die Weine. Als Eintrittsvoraussetzung für den Wettbewerb müssen die Weine schon zuvor mit einer Goldmedaille prämiert sein.

Aus den Händen des Nürnberger Oberbürgermeisters Ulrich Maly und der amtierenden Fränkischen Weinkönigin Melanie Unsleber nahm Oberpflegamtsdirektor Walter Herberth die begehrte Trophäe für einen 2008 Silvaner Großes Gewächs aus der Paradelage Würzburger Stein entgegen. Oberbürgermeister Maly: „Ich bin dafür, dass jedes Krankenhaus auch ein Weingut besitzt: Der Preis in der Kategorie „Premium trocken neutral“ geht an das Juliusspital in Würzburg!“

Der Preis ist etwas ganz Außergewöhnliches, denn ein „Ceratit nodosus“ schmückt die Siegertrophäe. Diese Versteinerung einer tintenfischartigen Schnecke mit Tentakeln und Fühlern ist  vor ca. 220 Mio. Jahren entstanden. Der Ceratit kam nur im Germanischen Becken vor und wäre einmal fast Deutschlands Wappentier geworden. Er soll die Verbindung darstellen zwischen der Entstehung der Gesteinsschichten, dem Terroir und den Weinen, die heute auf diesen Böden wachsen. Wie die Siegerweine verkörpert der Ceratit Nodosus Einmaligkeit, Unverwechselbarkeit und Besonderheit. 

Der Wettbewerb des Fränkischen Weinbauverbandes wurde in diesem Jahr zum 7. Mal durchgeführt. Besonders freuen durfte sich Oberpflegamtsdirektor Herberth vom Juliusspital zusammen mit dem Escherndorfer Spitzenwinzer Horst Sauer, die beide jeweils ihren 5. Siegerpreis entgegen nahmen. Erst dann folgen andere Spitzenweingüter Frankens mit vier bzw. drei Ceratiten in ihrer Sammlung.

Oberpflegamtsdirektor Walter Herberth gratulierte dem Weingut und insbesondere der Weinbergsgruppe Würzburg und dem Team in der Kellerei zu diesem tollen Erfolg.